Zu Hans Thomas Radierung "Heldentum"

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Wardst du umsonst zerbrochen?
Flammte vergebens dein Blitz?
Wenigstens einen Sitz
schufst du für müde Knochen.

5

Auf dem toten Getüme
meiner Unwissenheit
sitz ich nun still und rühme
des mich vor meiner Zeit.

Auf dem zerbrochenen Speere

10

singt meine Seele euch zu:
Selig ist diese Ruh!
Selig - trotz aller Schwere.

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 9 und Nachträge
Teil 9: Das, was mein Auge | Auf einem hohen Rosenstrauch | Perlmuttergraues Wolkenzelt | Durchwanderte Gefilde | O wundersame Stille | Viele | Deutscher Indianer-Song | Es ist wohl keiner heute | Unendliche Reue, unendlicher Schmerz | Schweigsame Nacht | Es greift der Gott | Im Mutterschoß | Ich will gern | Mein Nächster voll Verdruß | O Blick, so kalt | Unter Menschen | Der Zweifler | Knospe des Lebens | Gespräch | Stumme Klage: | Zu Hans Thomas Radierung "Heldentum" | Schneeschmelze | Glossen soll ich schreiben | Du glaubtest unter Heilige | Wo bist du geblieben | Föhn | Alles ist in ihm noch Seele | An eine Freundin (aus Gedichte aus dem Nachlass) | So bin ich | Monolog eines - - - | Zwei scherzhafte Antworten | Knisterndes Feuer
Nachträge: 1. März 1883 | Wenn leuchtend die Gestirne tauchen | Dich, des Gedankens | Deutschlands Genius an sein Volk | Und fülltet ihr mit rotem Gold | Den Abiturienten des Kgl. Gymnasiums zu Sorau | An Harden | Meiner geliebten Pflegemutter | Die Nachtigall erzählt | Die Mutter | Nun liegen sie alle | Der Tempel der Nacht | Sommernachtsträume | "Mignon" | Oh Seele | Deutsches Festlied | Aus einem Prolog zu einem geschichtlichen Trauerspiel. | "Großreinemachen" | Volapükans | Das Sanctum sanctissimum


Kommentar

HansThomaHeldentum.jpg
Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 345


Wikipedia:Hans Thoma