DCMA:Über das Archiv

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Version vom 9. Dezember 2013, 16:15 Uhr von Antropositiv (Diskussion | Beiträge)

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Ziel

Dieses Archiv verfolgt zwei Ziele:

  1. Verbreitung und Bekanntwerdung aller Texte uund anderer Werke von und über diese Dichterpersönlichkeit
  2. Ermöglichen einer einfachen Recherche

Das soll erreicht werden durch:

  • Veröffentlichung aller von CM verfassten Texte insoweit sie gemeinfrei sind
  • Auflistung sämtlicher erschienenen Druckwerke, die Teile des Werkes von CM zum Inhalt haben incl. der Scans von Einband und anderer bemerkenswerter Seiten (z. B. Illustrationen).
  • Auflistung aller vertonten Werke, wenn möglich mit Hörproben
  • Auflistung aller Bücher und Artikel die sich mit C.M. oder seinem Werk beschäftigen (Rezensionen, Essays, Dissertationen, Zeitungsartikel usw.)
  • Scans von Programmen von schauspielerischen, rezitativen o.ä. Aufführungen mit Gedichten CMs
  • biographische Angaben zu den Menschen die CM auf seinem Weg begleitet haben
  • u.v.a.m.

Struktur der Morgenstern-Texte

Die Struktur ist ganz an die Stuttgarter Ausgabe angelehnt.

Gedichte sind dann in ein bestimmtes Werk aufgenommen, wenn es schon zu Lebzeiten CMs veröffentlicht wurde. Gedichte die nach seinem Tod veröffentlicht wurden, werden entweder, thematisch passend, in den jeweiligen Nachlesen aufgeführt oder erscheinen als Gedichte aus dem Nachlass.

Dort wo von Christian Morgenstern selbst oder thematisch keine Reihenfolge vorgegeben ist, sind die Texte nach ihrem Entstehungsdatum geordnet.


Würdigung

In einer editorischen Großtat hat ein Stab von Herausgebern unter der Leitung von Reinhard Habel mit der sogenannten Stuttgarter Ausgabe die Referenzausgabe für alle Morgenstern-Texte geschaffen. In ihr sind alle von Morgenstern verfassten Texte enthalten (wer sich wirklich mit Morgenstern beschäftigen will, kommt nicht drumherum, sich diese Bände zu kaufen).

Jede textliche Wiedergabe, die authentisch sein will, muss mit den Texten der Stuttgarter Ausgabe übereinstimmen.


Wie kommen die Texte ins Wiki?

  1. Seiten einscannen mit 300 dpi
  2. durch OCR-Software (Texterkennung) laufen lassen
  3. Rohtexte korrigieren, vorformatieren
  4. per copy'n'paste ins Wiki einfügen, Wiki-spezifische Formatierungen ergänzen


finanzielle Situation

Das Projekt ist rein privater Natur und verfolgt keinerlei kommerzielle Ziele.

Alle Bücher, notwendige Software und Hardware sowie die Kosten für den Hoster bezahle ich aus eigener Tasche.

Als Anerkennung meiner Arbeit und zur Deckung meiner Kosten freue ich mich über jede noch so kleine Spende. Meine Kontonr. stelle ich auf Anfrage gern zur Verfügung.


rechtliche Situation

rechtliche Grundlagen

Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG)

  • § 1
    Die Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst genießen für ihre Werke Schutz nach Maßgabe dieses Gesetzes.
  • § 2
    (1) Zu den geschützten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere:
    1. Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden und Computerprogramme;
    2. Werke der Musik;
    3. pantomimische Werke einschließlich der Werke der Tanzkunst;
    4. Werke der bildenden Künste einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst und Entwürfe solcher Werke;
    5. Lichtbildwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Lichtbildwerke geschaffen werden;
    6. Filmwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Filmwerke geschaffen werden;
    7. Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art, wie Zeichnungen, Pläne, Karten, Skizzen, Tabellen und plastische Darstellungen.
    (2) Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönliche geistige Schöpfungen.
  • § 64
    Das Urheberrecht erlischt siebzig Jahre nach dem Tode des Urhebers.
  • § 71
    (1) Wer ein nicht erschienenes Werk nach Erlöschen des Urheberrechts erlaubterweise erstmals erscheinen läßt oder erstmals öffentlich wiedergibt, hat das ausschließliche Recht, das Werk zu verwerten. Das gleiche gilt für nicht erschienene Werke, die im Geltungsbereich dieses Gesetzes niemals geschützt waren, deren Urheber aber schon länger als siebzig Jahre tot ist. Die §§ 5, 15 bis 24, 26, 27, 45 bis 63 und 88 sind sinngemäß anzuwenden.
    (2) Das Recht ist übertragbar.
    (3) Das Recht erlischt fünfundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen des Werkes oder, wenn seine erste öffentliche Wiedergabe früher erfolgt ist, nach dieser.

Auswirkung

Morgensterns Todesjahr ist 1914. Damit ist seit 1985 sein zu seinen Lebzeiten erschienenes Werk gemeinfrei.

Das nachgelassene Werk, welches erstmals in der Stuttgarter Ausgabe veröffentlicht wurde, wird ab 2013 nach und nach gemeinfrei werden.

Nicht gemeinfreie Texte werden deswegen nur als Zitat mit zwei Zeilen wiedergegeben.

Wie alles begann

Meine erste Begegnung mit Morgenstern hatte ich mit 10 bis 12 Jahren. Besonders eingeprägt hatte sich mir, wie sich das Galgenkind die Monatsnamen merkt.

Als in den 80iger Jahren, der Urachhausverlag seine große Morgenstern-Ausgabe ankündigte und dafür eine Subskriptionsmöglichkeit anbot, habe ich zugeschlagen. Ich war begeistert über die Bandbreite Christian Morgensterns Schaffen.

Als ich 1998 mit dem PC und kurz drauf auch mit dem Internet Bekanntschaft schloss, wurde das zu einem Hobby. Ich war ein begeisterter Nutzer dieses Mediums.

Irgendwann 2003 entstand der Wunsch "auch mal was im Internet zu machen", irgendein Projekt, bei dem ich anderen etwas zur Verfügung stellen kann, was es noch nicht gab. Wie ich dann auf Morgenstern kam, kann ich nicht mehr erinnern - aber die Idee war damit geboren.

Meine erste Suche nach Morgenstern im WWW brachte zu Tage, dass es, vom Projekt Gutenberg mal abgesehen, nichts strukturiertes oder umfangreicheres gab. So stöberte ich also weiter, fand, dass Morgenstern vielfach vertont wurde, fand, dass es viele schöne Bücher gab und gibt. So wurde ich letztlich auch zum Sammler.

Ganz am Anfang stand die Frage nach der Gesamtstruktur eines solchen großen Projektes. Da ich schnell Ergebnisse sehen wollte, fing ich an statische Seiten zu bauen - besonders stolz war ich darauf, dass es mir gelang das Layout selbst zu entwickeln und in html umzusetzen.

Am 2. März 2004 gingen die ersten Seiten online.

Die Seite wuchs, es kamen immer mehr Besucher - meine Arbeit fand also Anklang.

Der letzte große Schritt war das Portieren aller vorhandenen Seiten in die jetzige Form (23. September 2005), womit ich hoffe, auch für die Zukunft gut vorgesorgt zu haben.