Brunhilde Sonntag

Aus DCMA
Wechseln zu: Navigation, Suche
Brunhilde Sonntag.jpg
  • 27. September 1936 geboren in Kassel
  • 1953 Organistenprüfung (C-Examen) an der Kirchenmusikschule in Schlüchtern
  • 1956-59 Studium der Pädagogik am Pädagogischen Institut Jugenheim/Bergstr. (Wahlfach Musik)
  • 1959-63 Schuldienst an der Friedrich Ebert-Schule in Frankfurt. Daneben privaten Kompositionsunterricht bei Prof. Kurt Hessenberg
  • 1962 Zweites Staatsexamen (2. Lehrerprüfung)
  • 1963-69 Studium der Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien (Prof. Otto Siegl; Prof. Gottfried von Einem)
  • 1964-65 Schuldienst in Heidesheim/Bingen
  • 1968-75 Pädagogische Mitarbeiterin an der Betriebseinheit Musik des Fachbereichs 05 der Justus Liebig- Universität Gießen
  • 1969 Diplom der Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien
  • 1973-77 Studium der Musikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg
  • 1975-78 Wissenschaftliche Assistentin an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, Abteilung Münster
  • 1977 Promotion zum Dr. phil.
  • 1978-81 Akademische Rätin an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, Abteilung Münster, jetzt Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • 1980-86 Mitherausgeberin der Zeitschrift für Musikpädagogik (ZfMP)
  • 1981-92 Professor für Angewandte Musiktheorie an der Universität-GH-Duisburg
  • seit 1992 Professor an der BUGH Wuppertal
  • 1986 Mitherausgeberin der Kulturzeitschrift "Klangspuren"
  • 1987-93 Mitherausgeberin (und Herausgeberin) der Reihe "Musik, Kunst und Konsum" im LIT-Verlag, Münster
  • 18. Dezember 2002 gestorben



Werk bezüglich CM

Aber ich sage Euch: Liebet Eure Feinde Komposition für den Frieden für Chor, Sprecher und Orgel FURORE-Verlag, Kassel (1983)

Dauer: (30')
Editionsnr.: fue 5021
ISMN: 979-0-50012-219-7
9.00 €

"Aber ich sage Euch: Liebet Eure Feinde", Komposition für den Frieden lautet der Titel einer 1983 entstandenen Kantate für Chor, Sprecher und Orgel nach Texten von Martin Luther King, Jochen Klepper, Christian Morgenstern, Lothar Zenetti und Alfonso Pereira. Das Vorwort zur 1988 im Furore Verlag in Kassel erschienen Partitur macht auf die Notwendigkeit des friedlichen Miteinanders in einer Welt des Terrors und der Kriege aufmerksam. Im Christentum wurzelt nach Auffassung der Autorin die Aufforderung zur Liebe und zum Frieden. In der Kantate verwendet sie der sakralen Musik analoge Formen und Techniken: Choral, Anklänge an Gregorianik, Antiphone. Das traditionelle harmonische Material symbolisiert den Willen zum Frieden und das Strebens nach Harmonie. Bitonale Elemente vereinen Dissonanz und Konsonanz in einer übergeordneten Harmonie.