O Kunst, du allerseligste Gewalt (o. T.)

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O Kunst, du allerseligste Gewalt!
Gestaltend schreit ich über Ungestalt.

So wandeln mit entrücktem Sinn
Gesalbte über Wasser hin.

5

So schritten einst die Schöpfer der Welt,
die Götter, überm Wolkenzelt.

Bis ihnen Prometheus das Feuer stahl:
da schwindelte sie zum ersten Mal.

Da ahnten sie selbst ihr göttlich Spiel.

10

Der Maja Schleier fiel und fiel.

 

 

Lyrik | Ich und die Welt
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Quelle: Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 298

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