Nach heißem Tage reine, frische Nacht (o. T.)

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Nach heissem Tage reine, frische Nacht. -
Jetzt wünscht ich eines Vogels Brust und Schwinge,
dass ich den Hauch mit allen Fibern finge,
der deine Stille füllt und brausen macht.

Wie würf ich mich in deinen Odem gerne,
der Schwere bar des trägen Erdenwurms,
wie flog ich gern, im Mantel deines Sturms,
empor bis an die silberkühlen Sterne!

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 5
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Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 646
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