I, 32 (Horatius travestitus)
Aus DCMA
| Spielen soll ich! ... Wenn ich auf deinen Tasten je geübt, was bleibenden Wert verdiente - nun, so will ich heute ein Volkslied spielen, teuerer Flügel, | Poscimur. Siquid vacui sub umbra lusimus tecum, quod et hunc in annum vivat et plures, age, dic Latinum, barbite, carmen, |
| der dem C. G. Schröter zuerst du töntest, der dich in Nordhausen um Siebzehnhundert mit dem Mechanismus der Hämmer schmückte, ferner dem Silber- | Lesbio primum modulate civi: Qui ferox bello tamen inter arma, sive iactatam religarat udo litore navim, |
| mann in Freiberg, der dich mit Kunst verbessert, dann dem 1. U. Stein in der Stadt der Fugger, dem Pariser Erard, dem Streicher-Wien, dem Broadwoad in London. | Liber' et Musas Veneremque et illi semper haerentem puerum canebat, et Lycum nigris oculis nigroque crine decorum. |
| O Klavier, du Zierde und Schmuck des Hauses, Freude, Trost und Speise du aller Ohren, laß mich auf geduldigen Tasten spielen "Santa Lucia"! | O decus Phoeb' et dapibus supremi grata testudo Jovis, o laborum dulce lenimen, medicumque, salve rite vocanti |
