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Wie tief die Wipfel heut erschauern!
Wie Schicksal greift es in mein Herz
und überwältigt mich, zu trauern,
und reift zu altem neuen Schmerz.

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Schwermütige Gemälde steigen
zu klagender Musik empor,
und wie sie Jahr um Jahr mir zeigen,
erkenn' ich, was ich schon verlor.

Zuletzt in mich zurückgetrieben —

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was bleibt mir nun? wem darf ich traun?
Wer wird mein stilles Tagwerk lieben?
Was bürgt mir, nicht umsonst zu baun?...

Wie tief die Wipfel heut erschauern!
Wie Schicksal greift es in mein Herz

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und überwältigt mich, zu trauern,
und reift zu altem neuen Schmerz.

 

 

Lyrik | Auf vielen Wegen
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Quelle: Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 187

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