Das Licht (aus Melancholie)
Aus DCMA
In deine Flamme schau' ich, Kerzenlicht,
die wie ein Schwert die Finsternis durchbohrt.
Hab' Dank, du schonest auch den Schatten nicht,
der meinen schlafgemiednen Sinn umflort.
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Ich nähre mich an deiner ruhigen Kraft,
du Bild der Seele, die das Dunkel trennt
und ihres Leibes erdenschweren Schaft
gleich einer Fackel in den Raum verbrennt.
Kommentar
- Zu finden in der
- Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 38