Abschied
Aus DCMA
Weißt, was mir träumte?
Wir nahmen Abschied
fürs Leben.
Deine Arme
5
umschlangen mich
und deine Lippen brannten
und bebten...
Brannten und bebten Verheißung
Einer Nacht,
10
einer chaotischen Nacht...
Irgendwo...
Irgendwann...
Vielleicht nicht einmal
auf dieser Erde...
15
Auf einem Stern vielleicht,
da Unschuld noch
in innerster Freiheit
nimmt und gibt
wie es sie drängt.
20
Und ich zog dich
enger an mich
und küsste dich inniger.
Dann endlich
löstest du langsam
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die lieben Arme
und schürztest dein Haar
in den strengen Knoten zurück.
Ich legte den Mantel dir
um die Schultern.
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Die Tür fiel zu.
Und drunten im Schnee
lief eine schmale Spur
magdlicher Stapfen
hinaus,
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weit, weit...
in die mondhelle,
einsame Nacht.
Kommentar
- Zu finden in der
- Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 567f.